| Die „Aufbereitung“ besteht gegenwärtig für viele Abfälle noch darin, dass sie verkippt werden. Staatlicherseits ist man jedoch bestrebt, die Abfallströme so weit wie möglich einer Wiederverwertung zuzuführen.
Eine Methode, um Abprodukte für eine Wiederverwertung aufzubereiten, ist die Immobilisierung. Dabei werden die in den Abprodukten enthaltenen Verunreinigungen chemisch und /
oder physikalisch fixiert. Dieses Verfahren ist staatlicherseits anerkannt als eine Methode zur umweltverträglichen Wiederverwertung von Abprodukten (staatliche niederländische Baustoffverordnung). Das dabei gewonnene Produkt – das Immobilisat – lässt sich als Sekundärbaustoff verwenden (z.B. für den Straßenunterbau).
Bei Intertek-Polychemlab können Untersuchungen zu den Möglichkeiten durchgeführt werden, diverse Restprodukte durch kalte Immobilisierung mit anorganischen Bindemitteln und Zuschlagstoffen zu immobilisieren. Dieses Verfahren ist beispielsweise geeignet für verunreinigten Boden und diverse Schlämme. Die Kosten für eine kalte Immobilisierung hängen vor allem vom Verbrauch an Bindemitteln wie Zement ab.
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